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Staffelzins


Wird ein Produkt mit einem sogenannten Staffelzins angeboten, so bedeutet dies, dass sich der Zinssatz in Abhängigkeit von dem angelegten Geld ändert. Grundsätzlich steigt bei einer Staffelverzinsung der Zinssatz mit der Höhe des Anlagebetrages, so dass der maximale Zinssatz erst ab einem höheren Betrag erreicht wird.

Zu berücksichtigen sind jedoch jeweils die genauen Konditionen der Anlage. Bieten einige eine normale Staffelverzinsung an, bei welcher der jeweilige Zinssatz bei erreichen der Schwelle für den gesamten Anlagebetrag gilt, so gibt es auch einige Sonderfälle, bei welchen der höhere Zinssatz jeweils nur für den Teil der Anlage gilt, welcher den Schwellenwert überschreitet. Da in einem solchen Fall ein gewisser (oft höherer) Anteil mit einem niedrigeren Zinssatz verzinst wird, reduziert sich dadurch die Rendite der Anlage unter Umständen erheblich, im Vergleich zu anderen Anlagen.

Einige Banken nutzen eine Stafflung auch, um bestimmte Tagesgeld-Angebote für Neukunden attraktiver erscheinen zu lassen. So gelten bei manchen Banken bestimmte Neukunden-Angebote nur für einen bestimmten Geldbetrag; oder eine zusätzliche Bonusverzinsung ändert sich wenn ein bestimmter Anlagebetrag überschritten wird. In diesen Fällen ist der Zinssatz zwar auch gestaffelt, jedoch reduziert er sich in diesen Fällen meist mit steigendem Anlagebetrag. Aufgrund dessen sollte man die Konditionen eines Tagesgeldes immer prüfen, bevor man sich zu einem Abschluss entscheidet